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Einladung "schoener66"

veröffentlicht um 13.10.2017, 04:37 von gerlinde hacker   [ aktualisiert: 18.10.2017, 08:37 ]

schoener66 - Veranstaltungsprogramm

Freitag 20.10.2017

15 - 21 Uhr
Öffentliche Hängung der Fotografien und Text-Bilder
18.00 Uhr
Eröffnung der Gesamtveranstaltung und der Ausstellung
18.30  - 19.30 Uhr
Lesung der Texte, Präsentation der Bücher "blind spot" und "weiwamessa"
Präsentation der Schreib-Ergebnisse  aus der Schreibgruppe
anschliessend
Diskussion, Austausch, gemeinsames Feiern und Zusammen-Sein

Samstag 21.10.2017

15 - 22 Uhr
Ausstellung der Fotografien und Text-Bilder
18 - 19.30 Uhr
Einführung zu "fluten - experimentelle, elektronische Musik  mit lyrischen
Texten" mit Performance und Publikumsbeteiligung
anschliessend
Diskussion, Austausch, gemeinsames Feiern und Zusammen-Sein

Sonntag 22.10.2017

15 - 21 Uhr
Ausstellung der Fotografien und Text-Bilder, Nachhören der Performance "fluten"
16 -18 Uhr
Information, Planung und Ausblick für das nächste Jahr: Schreibgruppe, Kreativ- und
Kunstgruppe
18  - 19.30 Uhr
Lesung der Texte aus der Schreibgruppe mit und ohne  Übersetzungen in den Sprachen
Türkisch, Französisch, Slowenisch, Englisch, Portugiesisch und Deutsch
anschliessend
Diskussion, Austausch, gemeinsames Feiern und Zusammen-Sein

KünstlerInnen, SchriftstellerInnen, MusikerInnen und Mitwirkende:
Ines Bauer, Barbara D., Gerlinde Hacker, Xaver Holder, Sabine Mandl, Günther Metzger, MetzgerMensch, Daniel Rencher, Monika Silvestri
Anmeldung erwünscht: no@hackerin.at
Ort: Schönbrunerstrasse 66 
"Gefördert durch die Margaretner Kulturkommission"

Einladung „blind spot“

veröffentlicht um 24.06.2017, 01:41 von gerlinde hacker   [ aktualisiert: 01.08.2017, 20:24 ]

Buchpräsentation und Lesung von Gerlinde Hacker

Freitag 30.Juni 2017 um 19 Uhr
Galerie Blaues Atelier, Annenstrasse 33, 8020 Graz

„blind spot - ein blinder Fleck als ein zeitloser Ort, der nicht gesehen werden kann, der sich uns entzieht, je mehr wir auf etwas starren und es an die Oberfläche holen wollen.
Mit ihrer vierten Veröffentlichung legt die Autorin in der Softcover-Ausgabe eine Kombination von persönlichen Bildskizzen und lyrischen Texten vor. In gewohnt assoziativer Wortakrobatik spielt die Neuerscheinung zusätzlich mit typografischer Kalligrafie, welche jeden einzelnen Text mit einer besonderen Schriftart hervorhebt.

Die jüngste Publikation leuchtet die in einer Beziehung vorkommenden toten Winkel und blinden Flecken der Wahrnehmung zweier ProtagonistInnen aus. Hacker führt die "Zaungäste" an innere Orte, an denen Wünsche in Erfüllung zu gehen scheinen, in Erfüllung gehen sollten, die aber jäh an unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten mehr als seelische Schürfwunden erleiden. Das Gegenüber prallt ab, wird mit dem Säbel des Wortes zerfetzt und zerschunden.

Hackers "Textgestehungen" mahnen an die Auseinandersetzung über frühkindliche Sprachfindung zwischen Jean Piaget und Lew Semionowitsch Wygotski. Die Autorin scheint die Fähigkeit zu besitzen sich mitunter völlig auf vorreflexive, teilweise außersprachliche Äußerungskaskaden einlassen zu können was an die "Freiheit" der ExpressionistInnen der 1910er-Jahre erinnert. Auch thematisch stößt sie an die von den ExpressionistInnen erkannte Grausamkeit grundsätzlicher existentieller Unvereinbarkeiten:

"Ich lebe vor dem Leib: Und in der Mitte
klebt überall die Scham. Dahin wittert
der Schädel auch. Ich ahne: Einst
werden die Spalte und der Stoß
zum Himmel klaffen von der Stirn"

(Gottfried Benn, "Der Arzt", 1912)

Das literarische Werk „blind spot“ ist eine Retrospektive auf die Jahre 2013 bis 2016 im Leben der Schriftstellerin Gerlinde Hacker. Es erwartet uns keine oberflächliche und leichte Kost - im Gegenteil, Hacker liefert wohl eine höchst beunruhigende geistig-expressive "substanzielle Diät".

blind spot“ wird herausgegeben von Günther Metzger, seines Zeichens Kunstfotograf und Digitaler Künstler. Er bildet gemeinsam mit Kristina Mensch das Künstlerpaar „MetzgerMensch“ (www.metzgermensch.photos). In „blind spot“ fungiert er als Herausgeber und Reprofotograf - sein Anliegen: eine Annäherung von Fotografie und Lyrik.

Gerlinde Hacker, geboren 1961 in Bad St. Leonhard, Kärnten, lebt und arbeitet in der Steiermark und Wien. Aus dem Umfeld der sozial-politischen Arbeit kommend, leitete sie schon früh Initiativen und Projekte, die sie gekonnt mit ihren gesellschaftlichen Anliegen verknüpft. Neben ihrer beruflichen Karriere als Projektmanagerin befasst sie sich seit vielen Jahren mit den Neuen Medien und arbeitet als freie Autorin und Literaturaktivistin. Mit kritischer Haltung begegnet sie den etablierten Instanzen unserer Gesellschaft mittels konstruktiv-innovativer Ideen, die sie in ihren verschiedensten Projekten im künstlerisch-kreativen Bereich umsetzt.

Weitere Bücher/Publikationen, Auswahl:

- edition schreibkraft, Essay „schau trau wem“zum Thema, Ausgabe „wälzen“, 2017

- „weiwamessa“, 2017

- Texte zum Thema „Vergessen“-Themenheft Herbst 2015 Literaturzeitschrift Podium

- „herzgeröll“, 2015

- „Soweit meine Hände reich – en zu dir“, 2001

Auszeichnungen:

- Literaturwettbewerb „Kärnten wortwörtlich! – Koroška v besedi!“: Ehrenurkunde für herausragenden Beitrag im Bereich Lyrik, 2015

- Minna Kautsky Literaturpreis der Stadt Graz, Preisverleihung 2004

Text: Kerstin Eberhard

Dieter Kordik

Fotocredits: Gerlinde Hacker/Galerie Blaues Atelier

essenz des fortlaufens

veröffentlicht um 23.04.2017, 03:14 von gerlinde hacker   [ aktualisiert: 23.04.2017, 03:34 ]

Einladung zur Buchpräsentation / Textperformance

veröffentlicht um 23.04.2017, 02:53 von gerlinde hacker   [ aktualisiert: 23.04.2017, 03:19 ]

>>weiwamessa<<


buchpräsentation, textperformance und fotoausstellung von gerlinde hacker und ines bauer.


Beginn: Freitag 05.05.2017 um 19 Uhr, Einlass: 18 Uhr

Ort: Galerie Blaues Atelier, Annenstraße 33, 8020 Graz


weiwamessa performance infos galerie-blaues-atelier, graz


weiwamessa

Anschreiben gegen die Anmaßung der Fotografie

"Es liegt nicht allein an der Fotografie, dass das Metier der Malerei unmöglich geworden ist. (...) 
Die Unmöglichkeit entsteht aus der wissenschaftlich-technischen Welt des post-industriellen Kapitalismus. 
Diese Welt braucht kaum noch Malerei, wohl aber Fotografie; ebenso braucht sie eher Journalismus als Literatur. 
Ihr Aufschwung geht einher mit dem Niedergang der 'edlen' Berufe, die zu einer anderen Welt gehörten, und 
allmählich verschwindet diese Welt selbst".

Dies schreibt der 1998 verstorbene Philosph Jean-Francois Lyotard.

Inzwischen hat die Fotografie einen weiteren technischen Standard erreicht und die Literatur ist ein weiteres 
Stück 'journalistischer' geworden.

Sowohl die mittels Smartphone entstandenen Fotografien von Ines Bauer als auch die entsprechenden 
"Zudichtungen" von Gerlinde Hacker geben gutes Zeugnis vom Fortschritt dieser Entwicklung, 
etwa ein ViertelJahrhundert nach der Lyotard'schen Einschätzung.

Dieter Kordik

die abgewandte

veröffentlicht um 23.10.2016, 04:07 von gerlinde hacker

der notausgang der angwandten führt durch die sprachkunst

bellini a la pipilotti

veröffentlicht um 03.03.2016, 05:14 von gerlinde hacker


vom unglück schreiben kann nur die, die vom glück weiss. ©gerlindehacker inspired by marlene streeruwitz

veröffentlicht um 03.03.2016, 05:10 von gerlinde hacker   [ aktualisiert: 03.03.2016, 05:16 ]


news !

veröffentlicht um 15.11.2015, 05:16 von gerlinde hacker

„herzgeröll“ am Stand der IG Autorinnen/Autoren, BuchWien15, ww.buchwien.at

Literaturwettbewerb „Kärnten wortwörtlich! – Koroška v besedi!“Ehrenurkunde für herausragenden Beitrag im Bereich Lyrik, www.bleiburg.gv.at

Einladung zur Präsentation im Literaturhaus Wien

veröffentlicht um 15.10.2015, 08:16 von gerlinde hacker   [ aktualisiert: 23.10.2015, 23:43 ]

Zeit, Ort: Montag, 16. November, 19 Uhr, Wiener Literaturhaus 

text "ich vergesse mich nicht mehr so leicht" erschienen im Podium Herbstheft

veröffentlicht um 15.10.2015, 02:47 von gerlinde hacker   [ aktualisiert: 18.11.2015, 01:22 ]

"Vergessen" – PODIUM Herbstheft


Mo, 16.11.2015, 19.00 Uhr

Zeitschriftenpräsentation mit Lesungen

Das Vergessen wird wahrgenommen als Bedrohung und Schwäche, als Belastung und Entmächtigung. Es ist aber auch Entlastung und Befreiung.

Nicht nur im historischen Kontext, in Fragen der zeitgenössischen Krankheitsproblematiken oder als psychologische Herausforderung, auch als philosophische Fragestellung oder gesellschaftliches Phänomen eignet sich das Vergessen zur literarischen Auseinandersetzung.

Claudia Bitter und Wolfgang Müller-Funk lesen ihre Beiträge aus dem Heft,
Barbara Neuwirth moderiert.

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www.barbara-neuwirth.com

http://www.literaturhaus.at


 

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